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Grundschule Ebersdorf „Schule im Grünen“
Eine Sächsische Grundschule am Rand der Großstadt
Anschrift: Lichtenauer Straße 45 09131 Chemnitz
E-Mail: gs-ebersdorf@schulen-chemnitz.de
Telefon: 0371 410824
Fax: 0371 410029
Homepage: www.unserebersdorf.de
Leitbild der Schule:
Grün am Rande der Großstadt – Grün für jeden Schüler
Leitsätze:
Wir bewahren uns die Nähe zur Natur.
Wir lernen mit allen Sinnen.
Wir sind „Bewegte Schule“.
„Schule im Grünen“ Warum- Weshalb – Wieso?
- Unser Schulgelände spricht mit seinen 8.696 m² überwiegend Grünfläche dafür. Neben Sport-, Spielplatz, Schulgarten haben wir dort ein Arboretum und viel Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere. - Aus diesem ziehen wir Nutzen für den Unterricht. - Die Kinder nutzen das Territorium für außerunterrichtliche Aktivitäten. - Die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule und dem Motto ist uns wichtig.
Ist-Stand
Die Grundschule Ebersdorf liegt am nördlichen Rand der Stadt Chemnitz. Unser Stadtteil ist geprägt von einer dörflichen Idylle um das 1919 eingemeindete Areal, sowie vom Anschluss an die Großstadt um die sehr belebte Frankenberger Straße.
In der heutigen Gesellschaft dominiert ein Überangebot an Möglichkeiten. Der heranwachsenden Generation fehlt es oft an Wurzeln, die Wahrnehmung ist beeinträchtigt und vielfältige Therapien zur Kompensierung von Entwicklungsrückständen kommen flächendeckend zum Einsatz.
Mit dieser Situation setzten wir uns bereits in den vergangenen Jahren verstärkt auseinander.
- Den Unterrichtsvormittag haben wir mit einem Blockmodell (Doppelstunden) und langen Erholungspausen rhythmisiert. - In jedem Schulhalbjahr findet eine Methodentrainingswoche statt, in der die Schüler das Lernen lernen. - Wir haben uns erfolgreich um das Zertifikat „Bewegte Schule“ beworben und es 2010 erhalten. (siehe Bewerbungsunterlagen und Urkunde) - Durch moderne Unterrichtsformen erhalten die Schüler unter anderem Gelegenheiten o zum Forschen und Entdecken, o zum sozialen Lernen, o zum Präsentieren. - Die Pädagogen setzen sich jährlich neue Schwerpunkte zur Weiterentwicklung und tauschen sich aus. (siehe Fortbildungskonzeption) - Die Lehrer und die Pädagogen des Hortes arbeiten eng miteinander zusammen. (siehe Kooperationsvereinbarung) - Wir machen in diesem Schuljahr erstmals Ganztagsangebote. (siehe Konzeption) - Wir arbeiten im Netzwerk „Demokratische Schulen Sachsens“ mit und entwickeln Demokratieverständnis mit Hilfe von Schülervertretungen.
Zielsetzung
Unterricht
Wir haben den Anspruch, den Schülerinnen und Schülern ein größtmögliches Maß an Mitgestaltung im Unterricht zu eröffnen. Wir versetzen sie damit in die Lage, ihren Bildungsprozess in eigener Verantwortung zu gestalten. - weitere Öffnung des Unterrichts zum Zweck des selbstbestimmten Lernens - Vertrauen in die Heranwachsenden, um Kreativität beim Lernen zu fördern - Kompetenzorientierung statt Defizitfixierung, um Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen - Lernen mit allen Sinnen unter Einbeziehung der örtlichen Gegebenheiten
Fördern und Fordern – Grün für jeden Schüler
Jedes Kind ist einzigartig und erhält die Möglichkeit, sich nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu entwickeln. - weiterer Ausbau der Ganztagsangebote o Zusammenarbeit mit dem Schulhort o Einbeziehung von Neigungen o Berücksichtigung besonderer Begabungen o Förderung von Kindern mit Defiziten - genaue Ermittlung der Schulausgangslage im Schulvorbereitungsjahr, Kooperation mit den betreffenden Kindergärten
Schule im Grünen
Unter Einbeziehung unseres Schulgeländes und der näheren Umgebung wollen wir umweltbewusstes Denken entwickeln, in Beziehung zur Natur leben und die Möglichkeit bieten, Großstadt und Natur zu verbinden. - Weitere Gestaltung des Schulgrundstückes und Aufteilung in die Bereiche o Sportanlage o Spielplatz o Ruhebereich: Arboretum und Tiere o Schulgarten - Weiterentwicklung des Umweltbewusstseins o Mülltrennung, Altpapiersammlung, Sammlung Druckerpatronen o Sparsamer Umgang mit Ressourcen: Strom, Wasser
Identifikation der Schüler mit ihrer Schule
Wir verstehen Schule als ein „Haus der Kinder“, in welchem sich diese auch über das notwendige Maß hinaus gern aufhalten. - Einbeziehung der Schülervertreter zu weiteren wichtigen Entscheidungen - Befragung der Schüler, um sie ernst zu nehmen bei der Entwicklung ihrer Schule - Einbeziehung regionaler Vereine und Unternehmen - Traditionspflege Maßnahmen und Aktionen
Unterricht
Regelmäßige Teamberatungen der Pädagogen zur Unterrichtsentwicklung - Fortbildungen zu alternativen Unterrichtsmethoden, Austausch dazu regelmäßig - Auseinandersetzung mit dem Lehrgang „Lesen durch Schreiben“ nach Professor Reichen im November 2010 - Auswahl von geeignetem Unterrichtsmaterial jeweils zu Beginn des Schuljahres zur Fachkonferenz Nutzung der örtlichen Gegebenheiten: In allen Fächern wird bei Wetterlage der Unterricht nach draußen verlegt. - Sachunterricht o Schulgartenarbeit o Thema „Wiese“, Klasse 3 o Bäume, Blätter Früchte – Arboretum, Klassen 2-4 o Thema Gewässer – Feuchtbiotop o Thema Sinne – Fühlpfad o Thema vom Bild zur Karte – Kompassübungen, Ortsplan im Sand o Thema Wetter, Wetterbeobachtungen o Dorfrallye o Projekte Kartoffel, Getreide, Haustiere – Bauernhof Lehm o Diensthundestaffel der Bereitschaftspolizei, Klasse 2 - Deutsch o Bauminterview, Klasse 4 o Sagen – Stiftskirche, Klasse 3 o Gedicht: Sommerwiese o Schreibanlässe o Lesezeit im Ruhebereich des Grundstücks - Mathematik o Orientierungsübungen im Schulgelände o Zählübungen – Bäume, Zaunsfelder, … o Ordnen: mehr-weniger, größer-kleiner o Schätzen und Messen im Freien o Rechengeschichten zum Gelände - Kunst o Sonnenblumen malen, Klassen 3, 4 o Blätter drucken, Klasse 3 o Bilder aus getrockneten Blättern, Klasse 2 o Glückwunschkarten aus getrockneten Gräsern o Mandalas aus Naturmaterial o Landschaftsmalerei, Klassen 3, 4 o Stiftskirche malen, Klasse 4 - Ethik o Nutzung der Wiese und Sitzecken im Gelände zum Philosophieren o Thema Weihnacht – Stiftskirche
Wir schaffen traditionelle Höhepunkte in den Jahrgangsstufen. Klasse 2: Besuch der Bereitschaftspolizei Klasse 3: Waldjugendspiele oder Skilager??? Klasse 4: Besuch der Landeshauptstadt Dresden
Fördern und Fordern – Grün für jeden Schüler
- weiterer Ausbau der Ganztagsangebote o Meldung besonderer Begabungen/Schwächen durch die Klassen- und Fachlehrer bis Januar o Schülerbefragung zu bestehenden und gewünschten Angeboten bis Dezember - Teamberatung mit Lehrern, Kindertagesstätten, Beratungsstelle der Sprachheilschule zur Pädagogischen Schulanfänger-Untersuchung jeweils im Februar - Zu bestimmten Anlässen und Höhepunkten unterstützen die Horterzieherinnen den Unterricht.
Schule im Grünen
- Während der großen Pausen halten sich alle draußen im großen Spiel- und Sportgelände auf, auch wenn die Sonne mal nicht scheint. Dazu ist die Erziehung zu wettergerechter Kleidung bei Kindern und Eltern notwendig. - Als Biotope sind im Frühling ein Stück Naturwiese, ein Teich und ein Kräutergarten geplant bzw. nutzbar. - Der vorhandene Barfußpfad wird auf einen sonnigen Fleck umgesetzt und aufgebessert. Die Unterstützung durch Eltern und von Außen ist notwendig. Wir würden uns über Sponsoren freuen. - Das Logo unserer Schule findet an der Schulfassade Beachtung. Auch hier braucht die Ebersdorfer Schule Hilfe von außen. - Das Weidentipi wird im Frühjahr 2011 gebunden und weitergepflegt. Zum Sommerfest erfolgt eine Namensgebung. - Der Weidentunnel wird ausgebessert und in Form gebracht. - Mindestens 2 Wandertage des Schuljahres werden gewandert. - Wir bewerben uns um den Chemnitzer Umweltpreis 2011.
Identifikation der Schüler mit ihrer Schule
- Schülervertreter unterstützen die Befragung zu den GTA. - Jährliche Wettbewerbe werden aufrechterhalten und mit den Schülervertretungen organisiert. o Mathematikwettbewerb o Vorlesewettbewerb o Fußballturnier o Zweifelderball-Meisterschaft o Informatikwettbewerb (überregional) o Keplympics (überregional) o Vier gewinnt (überrregional) - Traditionen werden fortgesetzt und erweitert. o Zuckertütenbaum zur Schuleinführung o Weihnachtssingen in der Ebersdorfer Stiftskirche o Feierliche Schulentlassung der Viertklässler o Tag der offenen Tür für Interessierte an der Unterrichtsarbeit jeweils einmal im Schuljahr o In jedem Schuljahr wird ein Jahresbuch geschrieben. Jeder Schüler gestaltet eine Seite mit seinem „Wort des Jahres“. o Sommerfest des Heimat- und Schulvereins jedes zweite Jahr o Einbeziehung ansässiger Unternehmen und Vereine für die Bildungs- und Erziehungsarbeit § Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Schulverein. . § Einladung zum Sommerfest zum Zweck des Zusammenwachsens der Schule mit dem Stadtteil
Qualitätssicherung
Zu festgelegten Zeitpunkten wird der Fortschritt überprüft und das Schulprogramm weiter geschrieben.
Dezember: jährliche Befragung der Schüler und Eltern zu den Ganztagsangeboten mittels Fragebogen
Januar 2011: Externe Evaluation mit anschließendem Maßnahmeplan
Mai 2012: interne Evaluation zum Schulprogramm, Einbeziehung Pädagogen der Schule, des Hortes, Schüler, Eltern
Beschluss des Schulprogramms durch Schulkonferenz:
__________________________ Ort, Datum:
Mitglieder der Schulkonferenz:
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